Holzinfo

Holz ist ein Naturprodukt, welches arbeitet und sich im Laufe der Zeit verändert. So ist es ganz natürlich, dass Trockenrisse auftreten können. Im Herbst und Winter, wenn die Luftfeuchtigkeit wieder ansteigt, schließen sich die Risse zum Teil wieder. Diese Risse beeinträchtigen in keiner Weise die Festigkeit, Haltbarkeit oder Sicherheit des Artikels. Nach DIN 4074 sind solche Risse grundsätzlich zulässig, die Statik und Haltbarkeit wird nicht negativ beeinflusst. Somit stellen Trockenrisse keine Mängel dar. Es kann immer wieder vorkommen, dass der Hobel, am Holz, mal eine Stelle nicht erfasst hat. Sie haben aber immer die Möglichkeit, das Stück Holz so zu drehen, dass nach der Montage davon nichts mehr zu sehen ist.

Folgende natürliche Abweichungen sind zulässig:

• Aste, die im Holz fest verwachsen sind
• Verfärbung, ohne das dadurch die Lebensdauer beeinträchtigt wird
• Trockenschrumpfungen, ohne das die Konstruktion angegriffen wird
• Harzgallen bis zu einer Länge von 5 cm
• Verdrehungen, vorausgesetzt, dass die Bauteile sich weiterhin verarbeiten lassen

Gelegentlich ausgefallene  Äste, z.B. infolge trockenen Wetters, können leider nie ganz vermieden werden und stellen keinen Reklamationsgrund dar. Vereinzelt vorkommende Baumkante oder kleinere Absplitterungen sind Holzartenbedingt und kein konstruktiver oder qualitativer Fehler bzw. Mängel.

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